Sonnenlicht und UV Strahlen, sind unersetzlich zur Verhütung und Heilung von vielen Krankheiten
Ursprünglich das ist vielen leider nicht bekannt war die breitenwirksame Vermittlung von Gesundheitsfördernder UV-Strahlung als Hauptaufgabe der Sonnenbank gedacht. Das Auftreten einer braunen Hautfarbe war ein Nebeneffekt, der damals nicht beabsichtigt war, sondern billigend in Kauf genommen wurde.
Rachitis, Osteomalazie und Osteoporose
Bei Osteomalzie erhöht sich die Gefahr von Knochenbrüchen, besonders an der unteren Wirbelsäule, der Hüfte und dem Handgelenk. Mangelt es an Vitamin D, werden Kalzium und Phosphat nur noch in geringem Masse aus der Nahrung aufgenommen. Es folgt ein Kalzium und Phosphatmangel. Osteomalzie wird oft fälschlicherweise als Fibromyalgie diagnostiziert (dauernde Schmerzen in Muskeln und Sehnensätzen) oder als Arthritis (Gelenkentzündung). Professor Holick berichtet, dass die Hälfte seiner Patienten, denen zuvor Fibromyalgie diagnostiziert wurde, in Wahrheit an Osteomalazie, also an Vitamin-D-Mangel litten, der sich durch Sonnenlicht leicht beheben liess. Eine dänische Studie ergab, dass in 88 Prozent der Fälle hinter Fibromyalgie eine Osteomalazie verbogen war, die die behandelnden Ärzte nicht zu erkennen vermochten. Somit handelt es sich bei Fibromyalgie weniger um eine Krankheit, die erst vor kurzem entdeckt wurde, sondern eher um eine erfundene Krankheitsbezeichnung die in den letzten Jahren in Mode gekommen ist. Die Pharmaindustrie hat sich damit neue Marktsegmente erschlossen und verdient gut mit den neuen Medikamenten, die zufällig genau zu der Zeit auf den Markt kamen, als Fibromyalgie „entdeckt“ wurde.
Osteoporose – das stille Volksleiden
Bei Osteoporose werden die Knochen zunehmend porös. Die Knochenmasse schwindet, die Knochenfestigkeit lässt nasch und die Bruchgefahr steigt. In Deutschland leiden bereits sechs bis zehn Millionen Menschen daran. An den Folgen gebrochener Hüften sterben mehr Frauen als an Gebärmutterhalskrebs, Eierstockkrebs und Gebärmutterkrebs zusammengenommen. Regelmässiges und ausgiebige Sonnenbäder helfen, die Knochen fest und stabil zu erhalten, was schon im Altertum der griechische Geschichtenschreiber Herodot wusste. Ausreichend Sonnenlicht ist notwendig, um Knochenbrüche vorzubeugen und gebrochene Knochen schneller verheilen zu lassen. Sonnenmangel geht steht’s zu lasten der Knochen. Vitamin-D-Mangel in der Jugend verhindert, dass genügend Knochenmasse aufgebaut wird, von der im Alter gezehrt werden kann. Ein hoher Vitamin-D-Spiegel mindert erheblich das Risiko für Knochenbrüche.
Sonnenlicht trägt massgeblich zur Verhütung von Osteoporose bei.
Die Zusammenhänge seien nachfolgend erläutert:
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Bessere Kalziumausnutzung. Vitamin D verbessert Kalziumverwertung
Höherer Kalzium- und Phosphatspiegel um Blut. Schon kurze Sonnenbäder mit UVB Strahlung verbessern die Kalzium und Phosphatverfügbarkeit.
Bessere Knochenverkalkung. Regelmässige Sonnenbäder tragen dazu bei, die Wachstumsdrüse (Thymus) gesund und vital zu erhalten, wodurch Kalziumhaushalt, Knochenstoffwechsel und Knochenfestigkeit positiv beeinflusst werden.
Sonnenlicht stimuliert die Bildung knochenaufbauenden Hormonen: Sexualhormone wie Östrogene und Testosteron werden beim Sonnenbaden vermehrt gebildet, ohne dass dabei der Hormonhaushalt gestört wird, wie es bei der medikamentösen Behandlung oft mal der fall ist.
Werden bei einem Mann Brust oder Rücken bestrahlt, erhöht sich der Testosteronspiegel auf 120%. Werden dagegen die Genitalien besonnt, erhöhen sich die Werte auf 200%, obwohl nur eine kleine Hautfläche bestrahlt wird.
Bessere Ausscheidung knochenschädigender Umweltgifte. Sonnenlicht stimuliert die Entgiftung vieler Pestizide und Schwermetalle. Zum Teil bis Faktor 10 bis 20.
Osteoporose ist eine Krankheit der Dunkelheit, der Bewegungsarmut und der Fehlernährung, aber keine Alterskrankheit. Osteoporose ist auch im Alter vermeidbar.
Sonnenlicht verhindert Krebs
Licht darf nicht länger bloss als Errungenschaft der Technik gelten, die der Erhellung unserer Umgebung dient, sondern muss als eines der wirksamsten Instrumente zur Krankheitsverhütung begriffen werden.
Jacob Librtman
Gordon Ainsleigh sichtete die medizinische Literatur zum Thema Sonnenlicht und Krebs. In der Zeitschrift Präventive Medizin fasste er seine Erkenntnisse zusammen: Mit massvoller, aber regelmässiger Besonnung könnte die Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs und Darmkrebs um ein Drittel, also jährlich um 30'000 allein in den USA gesenkt werden.
Auf ähnliche Ergebnisse kommt William Grant in einer neueren Studie. Er meint, dass häufigeres Sonnenbaden in den USA die Zahl der Krebserkrankungen um 185'000 pro Jahr mindern würde.
Krebsverhüttende Wirkung des Sonnenlichtes
Auf welche Weise wirkt Sonnenbaden der Entwicklung von Krebserkrankungen entgegen?
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Vitamin D wirkt als Radikalfänger. Freie Radikale, das sind reaktionsfreudige Molekülbruchstücke, können organische Moleküle in den Zellen und Zellmembranen zerstören. Sie gelten als eine Krebsursache.
Vitamin D ist für die Zellgesundheit notwendig. Aktives Vitamin D schützt die Zellen vor einem Abgleiten in den Gärungsstoffwechsel. Der als der eigentliche Grund für Krebswachstum angesehen wird.
Vitamin D ist notwendig zur Aufnahme und Verwertung von Mineralstoffen. Das betrifft nicht nur Kalzium. Eine bessere Mineralstoffaufnahme aufgrund regelmässiger Besonnung bessert die allgemeine Verfassung des Körpers. Die Stoffwechselprozesse werden stabilisiert und auf diese Weise krebsartige Entwicklungen vermieden. Durch regelmässige Besonnung können die Kupferdepots in der Leber besser mobilisiert werden, so dass sich der Kupfergehalt beinahe verdreifacht. Kupfer ist zum Aufbau von Enzymen und Proteinen notwendig. Dazu zählen Proteine, die am Sauerstofftransport mitwirken, und Enzyme, die die Energienutzung und den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, steuern. Daraus ist zu ersehen, welch grossen Einfluss solch unscheinbare Spurenelemente haben können und wie wichtig Sonnenlicht allein unter dem Aspekt der besseren Mineralverwertung ist.
Sonnenlicht verbessert die Sauerstoffversorgung. Krebs entsteht, wenn der Energiestoffwechsel der Zelle gestört ist, wenn Glukose nicht mehr mit Sauerstoff oxidiert, sondern ohne Sauerstoff vergoren wird. Regelmässige Ganzkörperbesonnungen verbessert die Sauerstoffversorgung in allen Zellen, Geweben und Organen und ist damit ähnlich zu werten wie tägliches Ausdauertraining oder moderates Gehen.
Sonnenlicht stärkt das Abwehrsystem. Sonnenlicht stärkt in erheblichem Masse die Abwehrkraft und die Fähigkeit des Körpers, Stoffwechselgifte auszuscheiden.
Sonnenlicht steigert die Wiederstandsfähigkeit gegenüber Stress und hellt die Stimmung auf. Der Einfluss auf die Psyche darf nicht übersehen werden. Wer trübsinnig in einer verschatteten, dunklen Wohnung dahinvegetiert, kaum ins helle Sonnenlicht kommt, sich dauernd grämt und der Melancholie hingibt, programmiert sich auf Verfall und begünstigt Krebs. Sonnenlicht verschafft Glücksgefühle, die weitaus mehr bewirken als das beste Psychotraining in geschlossenen Räumen.
Der krebshemmende Einfluss des Melatonins. Beim Sonnenbaden stellt der Körper Serotonin her, aus dem bei Dunkelheit während der Nacht Melatonin gebildet wird. Dem Melatonin werden krebshemmende Eigenschaften zugeschrieben, wobei sich die körpereigene Ausschüttung als besonders wirksam erwiesen hat. Die Zirbeldrüse von Krebskranken bildet kaum noch Melatonin.
Hautkrebs durch Sonnenlicht ein Mythos
Die Überschrift (Hautkrebs durch Sonnenlicht ein Mythos) erscheint kühn. Aber die wissenschaftliche Literatur spricht im Gegensatz zu pseudowissenschaftlichen Publikationen eine klare Sprache. Die Behauptung ist unhaltbar, UV Strahlen verursache Hautkrebs und die Sonne sei zu meiden. An diesem Irrtum ändert sich auch nichts, wenn er beständig in Zeitungen und Bücher wiederholt wird, im Fernsehen und Radio, auf Schulen und Universitäten. Die Meinung der Masse ist noch lange kein Beleg für die Wahrheit.
Man erkennt den Irrtum daran, dass alle Welt ihn teilt.
Bertrand Russell
Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst, wird es Zeit, deine Meinung zu ändern.
Jean Giraudoux
Georg Christoph Lichtenberg empfiehlt:
An nichts muss man mehr zweifeln als an Sätzen, die zur Mode geworden sind. Die gemeinsten Meinungen und was jeder für ausgemacht hält, verdient oft am meisten untersucht zu werden. Es sei dieser Maxime gefolgt und an alle Journalisten und Ärzte, die Angst vor der Sonne schüren und der Sonne die Schuld am Hautkrebs geben, die Frage gerichtet, auf welche Forschungen sie ihre Meinung stutzen. Peinliche Ausflüchte werden die Antwort sein, etwa der Art, dass wisse doch jeder, das sei schon längst bewiesen, die Wissenschaftler seien sich einig - als ob dies Argumente wären. Mit anderen Worten; keiner vermag seine Meinung wirklich zu begründen. Gerüchte und Meinungen werden ungeprüft weitergebeben, und so entstehen schliesslich Mythen.
Die Relativierung der Hautkrebsgefahr
Angenommen, die Sonne würde alle Haukrebsfälle verursachen, so wäre es trotzdem nicht klug, der Sonne zu entfliehen. Das Risiko an Hautkrebs zu sterben, ist nämlich weitaus geringer als die Gefahr, aufgrund von Sonnenmangel an einer anderen Krebserkrankung zu sterben oder sich brüchigen Knochen einzuhandeln und dann an den Folgen eins komplizierten Oberschenkelhalsbuchens vorzeitig zu sterben. Die Zahl der Hautkrebstoten ist unbedeutend gegenüber der Zahl jener, die aufgrund von Sonnenmangel an Krebs, Immunschwäche, Herz- Kreislaufkrankheiten oder an den Folgen einer Osteoporose bedingten Knochenbruches sterben.
